| Edvard Grieg |
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Edvard Grieg, geb. 15. Juni 1843 in Bergen/Norwegen, gest. 4. September 1907 daselbst, studierte von 1858 bis 1862 am Konservatorium in Leipzig Klavier und Komposition, nachdem er bereits früh von seiner Mutter, einer vorzüglichen Pianistin und Pädagogin, im Klavierspiel unterwiesen worden war. Wichtige Impulse für die Herausbildung des nationalen Stils seiner Musik auf der Grundlage der norwegischen Volksmusik erhielt Grieg von dem norwegischen Violinvirtuosen Ole Bull (1810 – 1880) und dem früh verstorbenen Komponisten der norwegischen Nationalhymne Rikard Nordraak (1842 – 1866), den er in Kopenhagen kennenlernte. Hier begegnete Grieg auch seiner Kusine, der ebenfalls aus Bergen stammenden jungen Sängerin Nina Hagerup (1845 – 1935), die er 1867 heiratete.
Grieg wirkte für fast zehn Jahre in Christiania (dem heutigen Oslo) als Konzertgeber, Dirigent und Musikpädagoge. Danach unternahm er als Dirigent und Pianist zahlreiche Konzertreisen in die Musikmetropolen Europas. Im Jahre 1889 schloss Grieg mit dem Musikverlag C. F. Peters in Leipzig einen Generalvertrag ab, der dem Verlag das alleinige Recht der Publikation seiner Werke und Edvard Grieg sowie nach seinem Tode seiner Frau auf Lebenszeit ein gutes finanzielles Auskommen sicherte. Weltweite Bedeutung erhielten schon zu Lebzeiten Griegs sein Klavierkonzert op.16, seine Lyrischen Stücke für Klavier (10 Hefte mit 66 Stücken) sowie seine Musik zu Henrik Ibsens Peer Gynt mit den hieraus zusammengestellten beiden Orchestersuiten op.46 und op.55. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören auch sein Streichquartett op.27, die drei Sonaten für Violine und Klavier op.8, 13 und 45 und seine Ballade für Klavier op.24 sowie die Norwegischen Bauerntänze (Slåtter) op.72. |
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Edvard Grieg 



