24.05.2009 / SachsenSonntag
Kategorie: Leipzig
 
 
 
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Professorin Dr. Hella Brock zum Ehrenmitglied ernannt Leipzig. Ein Konzert an historischer Stätte setzte am Samstag in Leipzig den Schlussstrich unter den „Internationalen Edvard-Grieg-Kongress Berlin 2009“. Bei diesem hatten zuvor in Berlin Griegforscher aus vielen Teilen der Welt drei Tage lang ihre aktuellen Forschungsergebnisse vorgestellt und diskutiert.

Organisiert von der Internationalen Grieg-Gesellschaft in Kooperation mit der Edvard-Grieg-Forschungsstelle an der Universität der Künste Berlin, lautete das Thema der Fachtagung: "’Grieg in the European Context’, Individual and common traits in the European artistic scene - with emphasis on the period ca. 1880s to 1930s”.

Für den Abschluss wurde ganz bewusst die Edvard Grieg–Gedenk- und Begegnungsstätte in Leipzig gewählt: „Leipzig und allem voran die Talstraße 10 ist in Bezug auf Edvard Grieg ein ganz wichtiger und entscheidender Ort. Hier hatte Griegs Musikverlag C. F. Peters seinen Sitz. In diesem Haus ist Grieg selbst viele Jahre lang ein und aus gegangen. Hier kann man sein Wirken und Werk förmlich spüren“, so Prof. Dr. Patrick Dinslage, alter und neuer Präsident der Internationalen Edvard-Grieg-Gesellschaft und Leiter der Edvard-Grieg-Forschungsstelle an der UdK Berlin.

Aber auch für den Leipziger Grieg-Verein hielt der Tag eine große Überraschung bereit: Eine Laudatio von Prof. Dr. Finn Benestad, dem Doyen der  norwegischen Grieg-Forschung, auf  Prof. Dr. Hella Brock und ihre damit verbundene Ernennung zum Ehrenmitglied der Internationalen Edvard-Grieg-Gesellschaft.

Hella Brock hatte den Leipziger Verein 1998 aus der Taufe gehoben und ihm über zehn Jahre lang als Präsidentin vorgestanden.   PM