Leipzig (AP) Mit einer Gedenkstätte erinnert die Stadt Leipzig seit Montag an den norwegischen Komponisten EEdvard Grieg. Grieg sei Zeit seines Lebens eng mit der Stadt verbunden gewesen, sagt Hella Brock, Präsidentin des Leipziger Grieg- Vereins, anlässlich der Einweihung der Gedenk- und Begegnungsstätte. So studierte der Norweger bereits als 15- Jähriger an Leipzigs Musikkonservatorium; der Leipziger Musikverlag C.F. Peters verbreitete Griegs Kompositionen weltweit.

Auch nach seinem Studium war Grieg bis zu seinem Tod im Jahr 1907 immer wieder zu Gast in Leipzig. Ihn verband eine enge Freundschaft mit den Verlegern Max Abraham und Henri Hinrichsen, die ihn und seine Frau Nina bei ihren Aufenthalten im Verlagsgebäude in der Leipziger Talstraße 10 beherbergten. Dort ist nun auch die Gedenk- und Begegnungsstätte untergebracht. Deren Einweihung ist der vorläufige Höhepunkt in der siebenjährigen Geschichte des Vereins <>.

Der Gedenkraum befindet sich im Musiksalon des früheren Verlagsgebäudes, in dem Grieg seinen Verlegern seine neuesten Kompositionen vorspielte. Der frühere Verlagsleiter Norbert Molkenbur wies darauf hin, dass die Komponisitionen des Norwegers nicht nur in Leipzig verlegt, sondern auch gedruckt wurden. Darunter auch die 1. Peer-Gynt-Suite, die Grieg im Jahr 1888 im Haus Talstraße 10 in Leipzig zu Papier gebracht hatte.