Nach knapp sieben Jahren engagierter Vereinsarbeit wird am 7. November, in der Talstraße 10 die EDVARD GRIEG- Gedenk- und Begegnungsstätte Leipzig eingeweiht. 1998 gründete die Musikwissenschaftlerin und jetzige Vereinspräsidentin Prof. Dr. Hella Brock mit einigen Mitstreitern den Verein, um den norwegischen Komponisten Edvard Grieg in Leipzig eine gebührende Ehrerweisung zuteil werden zu lassen. Grieg hat als Fünfzehnjähriger sein Studium am Leipziger Musikkonservatorium begonnen. Von dieser Zeit an bis zu seinem Tod im Jahre 1907 war er sehr eng mit der Stadt verbunden. In dem in Leipzig ansässigen Musikverlag C.F. Peters fand Grieg auch den Verlag, der seine Werke publizierte. Mit seinen Verlegern Max Abraham und später Henri Hinrichsen schloss er enge Freundschaft und wohnte während seiner zahlreichen Aufenthalte in Leipzig im Dachgeschoss des Verlagsgebäudes in der Talstraße 10. Nicht selten wurde er dabei von seiner Frau Nina begleitet, die die Freundschaft zu Henri Hinrichsen auch nach dem Tod ihres Mannes bis zu ihrem Lebensende 1935 weiter pflegte. Die Räumlichekeiten in der ersten Etage der Talstraße 10 werden nach und nach mit allen geplanten Ausstellungsstücken ausgestattet. Dann wird die Gedenk- und Begegnungsstätte mit regelmäßigen Öffnungszeiten für das interessierte Publikum geöffnet sein. "Ein besonderer Dank gilt der Königlich Norwegischen Botschaft in Berlin, der Verbundnetz Gas AG Leipzig sowie der Stadt Leipzig. Sie waren und sind uns unerlässliche Partner", sagt Prof. Hella Brock.
Infos unter: www.edvard-grieg.de