Erinnern an die Schauspielerin Eva Mayer
Lesung mit Sibylle Kuhne und Barbara Trommer zur Jüdischen Woche 2026
Die Schauspielerin Eva Mayer (1917-2008) wuchs im Kreise von Malern, Schauspielern und Schriftstellern auf, für die in München-Schwabing bei ihrem Vater Alfred Mayer, dem „tätigen Freund aller Künstler“, immer die Tür offen stand.
Da beginnen ihre Erinnerungen, aus denen die Schauspielerin Sibylle Kuhne vorträgt– von Barbara Trommer ergänzt um Auszüge aus der Laudatio des Leipziger Theaters und aus anderen Dokumenten. Über Jahre hinweg war Eva Mayer an den Städtischen Bühnen Leipzig als Schauspielerin engagiert, war ihr Zuhause in derTalstraße 10.
Helga Wallmüller, „Legende der Theaterfotografie“, schrieb zum 80. Geburtstag:
„Liebe Eva! Du kannst auf ein Leben zurückschauen, das – von Deiner Kindheit an – von Kunst geprägt war. Wie schön – wie beneidenswert! Und dieses Verstehen, dieses Leben mit Kunst, gibt Dir bis heute Kraft, Genuss und Erfüllung. (…)“
Sibylle Kuhne:
„Eva Mayer war mir, der Anfängerin, nicht nur mütterliche Freundin bei meinen ersten Schritten auf dem Theater, sondern sie führte mich auch in die Jüdische Literatur ein, machte mich mit Werken der bildenden Kunst bekannt, mit Worpswede, mit jüdischem Leben, mit der Salonkultur bei ihrem Vater.“