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Über uns
Grieg Begegnungsstätte Leipzig e.V.

Verein

1998 gegründet, setzt sich der Verein seither für die Pflege des Andenkens an den weltbekannten norwegischen Komponisten ein, dessen Biografie eng mit Leipzig und der Musiktradition der Stadt verbunden ist.

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Vorstand

PräsidentProf. Dr. Helmut Loos

Stellv. PräsidentProf. Dietmar Nawroth

Schatzmeister
Thomas Stein

Beisitze   
Prof. Dr. Patrick Dinslag
                                                                    Pia Mann
                                                                    Sean Reilly
      Dr. Joachim Reisaus
       Prof. Hanns-Martin Schreiber

EhrenpräsidentinProf. Dr. Hella Brock

EhrenmitgliederProf. Dr. Herbert Blomstedt
  Ina Adler
 Günter Neubert

Angestellte

geschäftsführung  Werner Kopfmüller

Wiss. MitarbeiterChristoph Siems

Ziele

Der Verein wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, im ehemaligen und seit 2014 wieder aktuellen Domizil des Musikverlages C. F. Peters in der Talstraße 10 eine Gedenk- und Begegnungsstätte zu Ehren Edvard Griegs einzurichten.

Am 7. November 2005 konnte die Gedenk- und Begegnungsstätte feierlich eingeweiht werden, womit der Verein nach knapp sieben Jahren engagierter Arbeit eines seiner Hauptziele erreicht hatte.

Dabei standen die Zeichen nicht immer auf grün, eines der wichtigsten Vereinsziele in die Tat umzusetzen. „Es gab Schwierigkeiten zu bewältigen und Hürden zu nehmen. Ich möchte allen Beteiligten für ihr stetes Engagement und ihren Einsatz danken. Ohne ihre Hilfe hätten wir unsere Begegnungsstätte 2005 nicht einweihen können. Ein besonderes Dankeschön gilt der Königlich Norwegischen Botschaft in Berlin, der VNG - Verbundnetz Gas AG Leipzig, dem Königlich Norwegischen Honorargeneralkonsulat in Leipzig sowie der Stadt Leipzig. Sie waren und sind uns unerlässliche Partner“, so die damalige Vereinspräsidentin und heutige Ehrenpräsidentin Prof. Dr. Hella Brock anlässlich der feierlichen Einweihung.

Die Eröffnung bot sowohl Anlass zu großer Freude als auch dazu, sich neue Ziele zu setzen. Diese bestehen vor allem darin, die Grieg-Begegnungsstätte mit Leben zu erfüllen und das Andenken an den norwegischen Komponisten zu bewahren, zu pflegen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Dies bedeutet neben kontinuierlichen Öffnungszeiten auch regelmäßig stattfindende Veranstaltungen. Dabei reicht die Spannbreite von Konzerten über Vorträge bis hin zu Seminaren und Lesungen.

Die Talstraße 10 ist aber nicht nur ein Ort der Begegnung mit Grieg und seiner Musik, sondern auch ein Ort der Begegnung zwischen Norwegen und Deutschland. So nutzt die Regionalgruppe Mitteldeutschland des Deutsch Norwegische Freundschaftsgesellschaft e.V. (DNF) die Räumlichkeiten regelmäßig für ihre Treffen.

Dank einer großzügigen Spende verfügt die Begegnungsstätte seit 2019 über ein Originalportrait Griegs von Eilif Peterssen (1890), das seither im Musiksalon der Begegnungsstätte hängt.

Seit Sommer 2020 steht ein Flügel der Firma Steinway (Baujahr 1901) in den Räumen der Grieg-Begegnungsstätte, der einen authentischen Grieg-Klang ermöglicht.

Chronik

2019

Im März 2019 konnten wir nach langen Bemühungen endlich den Kauf des Grieg-Portraits von Eilif Peterssen realisieren. Damit erhielt der Verein sein erstes Originalstück, das wir seither stolz in unserem Musiksalon präsentieren. Zum Sommerfest im Mai war schließlich das Musikkorps Oslo Brigademusikk bei uns zu Gast und bereitete unseren Mitgliedern einen schönen Empfang. Auch in unserem regulären Konzertprogramm föderten wir den deutsch-norwegischen Kulturaustausch mit Konzerten des Grieg-Quartett Leipzig um die norwegische Primaria Elisabeth Dingstad und das Gyldfeldt-Quartett um den norwegischen Primarius August Magnusson. Ein weiterer Höhepunkt war das Konzert des Gewinners des Internationalen Grieg Klavier-Wettbewerbs 2018, Ryoma Takagi.

2018

Das Jahr 2018 stand ganz im Zeichen unseres Namenspatrons, gefeiert wurde das 175-jährige Grieg-Jubiläum. Während in Norwegen am 15. Juni - Griegs Geburtstag - ein landesweites TV-Programm mit allen Werken des Komponisten lief, nahmen wir das Fest zum Anlass, mit einem neuen Design an die Öffentlichkeit zu treten. Auch unser Konzertprogramm weiteten wir aus. Eine ganze Woche lang luden wir zu Konzerten (u.a. ins Alte Rathaus in Leipzig und die Universitätskirche St. Pauli), prominente Gäste kamen, u.a. der Norwegische Botschafter H.E. Petter Ølberg. Das Universitätsorchester Leipzig ermöglichte es uns zudem, auch einmal Griegs berühmtes Klavierkonzert zur Aufführung zu bringen. Doch auch im Rahmen unseres Jahresprogramms gab es viele Höhepunkte, so etwa die Konzertreihe mit Studierenden an der HMT Leipzig, der Vortrag von Vorstandsmitglied Dr. Joachim Reisaus im Theater LOFFT oder die Balletteinlage der Oper Leipzig im Musiksalon der Begegnungsstätte.

2017

Ein besonderer Höhepunkt des Kalenderjahres 2017 war das Debütkonzert des Leipziger Grieg Quartetts um die norwegische Primaria Elisabeth Dingstad. Die vier Gewandhausmusiker spielten natürlich Griegs einziges vollendetes Streichquartett g-Moll. Unsere Ehrenpräsidentin Hella Brock hat Ihre Privatbibliothek der Edvard-Grieg-Forschungsstelle übergeben. 2017 jährte sich zudem der Todestag des früheren Verlagsleiters der Edition Peters, Henri Hinrichsen, zum 75. Mal. An sein bewegtes Leben erinnerte Vorstandsmitglied Dr. Joachim Reisaus mit einem Vortrag.

2016

Das Jahr 2016 war insbesondere abseits des regulären Konzertprogramms ereignisreich. Im Februar bezog die Edvard-Grieg-Forschungsstelle unter der Leitung des Vorstandsmitgliedes Prof. Dr. Patrick Dinslage Räume am Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig. Damit besteht nunmehr auch eine räumliche Nähe zwischen musealer Grieg-Pflege und aktueller Grieg-Forschung an der Universität. Im März ging unser langjähriger Mitarbeiter Wolfgang Golzsch in Ruhestand. Seine Nachfolge übernahmen mit Mai Anne Nguyen und Christoph Siems zwei Studierende der Universität Leipzig. Im Oktober 2016 fand an der Universität zudem der 7. Internationale Edvard-Grieg-Kongress mit Teilnehmern aus 8 Ländern statt. Die Grieg-Begegnungsstätte war dabei Gastgeber eines Empfangs und sorgte bei den internationalen Grieg-Enthusiasten für Begeisterung.