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„…und ich fühlte einen Hauch von Wehmut.“

„…und ich fühlte einen Hauch von Wehmut.“

Wort und Musik im Umfeld der Ausstellung „Edvard Munch. Angst“

10
.
August
2025
Sonntag
17:00
Uhr
Konzert
Ausverkauft

Diana Kopka, Kuratorin der Ausstellung, spricht über die Verbindungen des norwegischen Malers zu Chemnitz, die Einsamkeit der Angst und den Schrei in die Welt.

Sara Aimée Smiseth spielt Klaviermusik aus Norwegen, ihrer und Edvard Munchs Heimat, u.a. von Signe Lund (1868–1950), Alf Hurum (1882–1972) und Edvard Grieg (1843–1907).

Programm

Signe Lund (1868-1950)

Naturstemninger, op. 61 - Naturstimmungen, op. 61

Alf Hurum (1882-1972)

Pasteller, op. 10 - Pastelle, op. 10

Edvard Grieg (1843-1907)

Ballade g-Moll op. 24

Zur Ausstellung:

Das Ausstellungsprojekt spannt einen Bogen von der historischen Perspektive auf das Gefühl Angst in der Kunst von Edvard Munch hinzu künstlerischen Arbeiten in unserer Gegenwart. Internationale Leihgabenwerden in der Ausstellung mit den Werken aus den umfangreichen Beständen der Kunstsammlungen Chemnitz verbunden. Auch heute noch zeigen die Werke Munchs mit ihren Themen eine immense Aktualität und bleiben dadurch besonders zugänglich. Angst ist ein menschliches Grundgefühl, das diffus und ambivalent ist. Siebetrifft alle Menschen und ist lebenswichtig. Durch die Corona-Pandemie kam es zu einem deutlichen Anwachsen von Angststörungen. Ängste vor Globalisierung und ökologischen Fehlentwicklungen sind besonders für die jüngere Generation Ursache für fehlendes Vertrauen in die Zukunft und werden zunehmend politisch instrumentalisiert.

Ausgehend von den Themen, die Munchs Kunst durch dringen, wird die Ausstellung Angst, Einsamkeit und Krankheit sowie Munchs Aufenthalt 1905 in Chemnitz und die fortwährende Auseinandersetzung mit seiner Kindheit thematisieren. Parallel werden gezielt zeitgenössische Positionen wie von Marina Abramović, Monika Bonvicini, Michael Morgner, Osmar Osten, Neo Rauch, Andy Warhol und anderen in den Dialog mit Munchs Werken treten. Mit dem Pavillon der Angst als mobilem Begegnungsraum soll vor und während der Ausstellung im Chemnitzer Stadtraum die aktive Teilnahme von Bürger:innen und Tourist:innendurch ein vielfältiges, kreatives Programm angeregt werden.

Eine Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V.in Zusammenarbeit mit der Grieg-Begegnungsstätte Leipzig e.V.

Bilder und Fotos:

Edvard Munch, Selbstporträt 1895 - ©Kunstsammlungen Chemnitz, László Tóth

Diana Kopka- ©David Nuglisch

Sara Aimée Smiseth - ©Anna-Julia Granberg

Tickets

20,- €, ermäßigt 15,- €
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